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  • Microsoft gibt im Juni SQL-Server 2016 frei: Das kann die neue Version

    Category: Microsoft Project Server 2013, ProjektmanagementMicrosoft Project Server Beratung, MS Project Server, Microsoft Project Consulting,

    Inga Gollnow

    Microsoft hat angekündigt, SQL Server 2016 am 1. Juni 2016 allgemein verfügbar zu machen. Für Vorabtests steht ein Release-Candidate zum Download (https://www.microsoft.com/en-us/evalcenter/evaluate-sql-server-2016 ) zur Verfügung.

    SQL Server Editionen (Quelle: Microsoft)

    SQL-Server: ab 1. Juni in vier Editionen

    SQL-Server 2016 soll vier Editionen anbieten, die sich in Bezug auf Funktionalität und Hardwareunterstützung unterscheiden. Die Editionen sind Express, Standard, Enterprise und Developer. So lässt sich die Express-Version auf Systemen mit maximal 4 Rechenkernen, 1 GByte Speicher pro Instanz und höchstens 10 GByte insgesamt einsetzen. Die Standard-Edition unterstützt bis zu 24 Kerne, 128 GByte pro Instanz und 524 Petabyte Gesamtspeicher. Bei der Enterprise-Variante gibt es kein vorgeschriebenes Limit bei CPU-Kernen und Speicher pro Instanz. Die kostenlose Developer Edition umfasst den gesamten Funktionsumfang der Enterprise-Ausgabe, darf aber nur in Test- und Entwicklungsumgebungen eingesetzt werden.

    Sicherheitsoptimierung

    Mit der „Always Encrypted“ Sicherheitstechnik werden die Daten immer verschlüsselt. Diese verschlüsselten Daten kann der SQL-Server berechnen, wobei der Schlüssel mit der Anwendung lokal in der Kundenumgebung installiert ist. Da Ver- und Entschlüsselung direkt innerhalb der Anwendung erfolgen, wird die Geschwindigkeit der Datenbank nicht belastet.

    Row Level Security“ Funktion: Mit eigenen entwickelten Funktionen und nach eigenen Regeln können bestimmte Zeilen vom Endanwender in einer Tabelle ausgeblendet werden.

    Mit „Data Masking“ werden vertrauliche Daten in Echtzeit auf Spalten-Ebene von nicht autorisierten Nutzern verschleiert.

    Stretch-Database

    Die neue „Stretch Database“ Funktion erlaubt einen schnellen Zugriff auf historische Daten, indem sie häufige und seltene Transaktionsdaten auf Microsoft Azure „dynamisch auslagert“.

    Außerdem können mit dieser Funktion Datenbanken oder Datenbank-Tabellen in Azure kopiert werden, um ein kostengünstiges Disaster-Recovery oder Backup durchführen zu können.

    Query Store

    Ein bekanntes Problem, mit dem viele Organisationen bei einer Aktualisierung auf eine neuere Version vom SQL-Server konfrontiert werden, sind die Änderungen im Abfrageoptimierer, die sich negativ auf die Geschwindigkeit der Abfragen auswirken. Ohne umfassende Tests war dieses klassische Problem schwierig zu identifizieren und zu lösen. Die „Query Store“ Funktion bietet eine Historie der Abfrageausführungspläne mit deren Geschwindigkeitsdaten und identifiziert Abfragen, die vor kurzem langsamer geworden sind. Diese Funktion ermöglicht Datenbank-Administratoren oder -Entwicklern, eventuell eine ältere, bessere Abfrage zu verwenden, wenn das nötig ist.

    In-Memory Optimierung

    Mit dem SQL Server 2014 kam zum ersten Mal das Konzept von „In-Memory“ Tabellen. Diese wurden für ein High-Speed Laden der Daten optimiert, jedoch gab es ein paar Einschränkungen bei der Arbeit mit Constraints und Stored Procedures. In SQL-Server 2016 wurde diese Funktion erheblich verbessert, so dass die Fremdschlüssel, „Check und Unique Constraints“, Parallelism und bessere Sortierungsmöglichkeiten unterstützt werden. Eine weitere Optimierung des „In-Memory“ Prozesses sind die Spalten-Store-Indizes, die in den Data-Warehouse -Workloads häufig verwendet werden.

    Polybase

    „Hadoop“ und „Big-Data“ waren ein großes Thema in den letzten Jahren. „Hadoop“ ist eine skalierbare, kostengünstige Möglichkeit, um großen Datenmengen zu speichern. Microsoft hat das SQL-Server-Konnektor zu Hadoop und zu Azure Blob Storage in 2015 eingeführt, der Polybase heißt. Damit kann man sich mit dem Data Warehouse Appliances Analytics-Platform System verbinden. Diese Funktionalität ist jetzt in dem neuen SQL-Server 2016 On-Premise-Produkt eingebaut. Von diesem Feature können Sie profitieren, wenn Ihre regelmäßige Datenverarbeitung eine größere Menge von umfangreichen Textdateien umfasst. Diese können in Azure Blob Storage oder Hadoop gespeichert werden. Die Daten können abgefragt werden, als ob sie normale Tabellen in der Datenbank wären.  Nähere Infos zu den Neuerungen zum mobilen Berichtswesen können Sie im Blogartikel über SQL Server Reporting Services nachlesen.

  • 20 Tipps - Anzeige der Kalenderwoche in der PWA und in den Projektwebsites

    Category: Microsoft Project Server 2013, ProjektmanagementMicrosoft Project Server Beratung, MS Project Server, Microsoft Project Consulting,

    Thomas Payelleville

    8. Anzeige der Kalenderwoche in der PWA und in den Projektwebsites

    Man kann die Kalenderwoche in den Datumfeldern anzeigen lassen, aber dabei sollte man auf eine weitere Einstellung achten.

    Die Anzeige der Kalenderwochen in den Datumsfeldern der Project Web App wird in den Websiteeinstellungen aktiviert und verwaltet.

    Dabei ist es wichtig zu definieren, wann die erste Jahreswoche beginnt: Standardmäßig wird in SharePoint eingestellt, dass die KW 1 am 1. Januar anfängt. Die [äquivalente Definition zur] ISO-Norm (gilt in Deutschland) sagt aber, dass die erste KW  mit der ersten 4-Tage Woche anfängt. Also stellen Sie sicher, dass diese Einstellung gut übergenommen wurde, sonst kommt es zu Unterschieden zwischen dem Wandkalender/Outlook-Kalender und dem SharePoint Kalender.

    So sieht es für dieses Jahr aus, wenn die Einstellung “KW 1 fängt am 1. Januar an” aktiv ist.

  • 20 Tipps - Statusmanager setzen für einen Kollegen

    Category: Microsoft Project Server 2013, ProjektmanagementMicrosoft Project Server Beratung, MS Project Server, Microsoft Project Consulting,

    Daniel Plonus

    7. Statusmanager setzen für einen Kollegen

    Wie kann ich in Microsoft Project Server 2013 den Statusmanager für einen Vorgang setzen, wenn der zuzuordnende Mitarbeiter im Dropdownfeld der Spalte Statusmanager im Client nicht zur Verfügung steht?

    • Stellvertreter-Sitzung im Kontext des als Statusmanager vorgesehenen Kollegen starten
    • Zielprojekt in der PWA bearbeiten und einen "Dummy-Vorgang" hinzufügen
    • Stellvertreter-Sitzung beenden
    • Zielprojekt im Client öffnen
    • Hier steht jetzt der zu setzende Statusmanager im entsprechenden Dropdownfeld zur Verfügung
    • Angelegten "Dummy-Vorgang" wieder löschen

    Eine Massenbearbeitung von mehreren/vielen Projekten ist so natürlich nicht komfortabel durchführbar. Wenn es hingegen um einzelne Projekte oder kleinere Szenarien geht, ist dieses Verfahren aber durchaus eine Option.

  • Was ist neu in den SQL Server Reporting Services 2016?

    Category: Microsoft Project Server 2013, ProjektmanagementMicrosoft Project Server Beratung, MS Project Server, Microsoft Project Consulting,

    Inga Gollnow

    Nach 10 Jahren kommt Microsoft mit einer wesentlichen Verbesserung der BI Technologie auf den Markt. Das Ziel ist es, eine Plattform für die Berichtsentwicklung anzubieten, die verschiedene Daten aus On Premise-, Cloud- oder Hybrid-Systemen zusammenbringt.

    Dabei werden vier Berichtstypen unterschieden:

    Paginierte Berichte werden mit SQL Server Report Builder oder SQL Server Data Tools erstellt. Diese Berichte ermöglichen eine exakte Platzierung der Elemente auf einer Seite. Der Berichtsautor ist somit in der Lage, eine komplexe Anzeigelogik für gedruckte Berichte oder Online Berichte zu erstellen. Seit mehr als einem Jahrzehnt wird dieser Berichtstyp als Standardberichtstyp verwendet.

    Interaktive Berichte kann man mit dem „Power BI-Desktop“ Tool erstellen. Power-BI Desktop ist eine moderne visuelle Data Discovery-Anwendung, die die nächste Generation der Power View-Technologie ist. Damit kann man HTML5-basierte Berichte erzeugen, die mit allen modernen Browsern kompatibel sind.

    Nach dem Aufkauf der Firma Datazen bietet Microsoft demnächst dann Mobile Berichte an, die auf Datazen-Technologien basieren. Diese Art von BI-Berichten ermöglicht es, Berichte auf Handys, Tablets oder Desktops auszuführen. Damit kann man auf jedem Gerät und überall den aktuellen Stand der Daten einsehen.

    Analytische Berichte und Diagramme werden in Excel erstellt. Excel ist heute das am weitesten verbreitete Analysewerkzeug und es wird auch weiterhin On Premise und in der Cloud zur Verfügung stehen.

    1. Report Manager Web Portal

    Seit dem CTP 3.2 von Reporting Services 2016 gibt es ein neues Web Portal zur Verwaltung der Berichte. Dieses ist eine Alternative zum klassischen Report Manager, die gewohnte Umgebung aus den Vorversionen steht weiterhin zur Verfügung.

    In einer übersichtlichen Darstellung kann man die erstellten KPIs, Mobile Reports, Paginierten Berichten sowie die freigegebenen Datasets ausführen, verwalten oder neu erstellen.

    2. Mobile Berichte

    Mit dem neuen SQL Server Mobile Report Publisher Werkzeug kann man Mobile Reports erstellen. Die Layout Anpassungen sind momentan begrenzt und man kann nur eine lokale Excel-Datei oder ein freigegebenes DataSet aus dem Berichtsserver als Datenquelle verwenden. Das Layout kann gezielt für Handys, Tablets oder Desktops angepasst werden, damit der Bericht sich dank der neuen HTML5 Rendering- und Datazen Technologien optimal an die Bildschirmgröße des Geräts anpasst.

    3. Benutzerdefinierte Parameterleiste

    Mit den neuen SQL Data Tools (ab der Visual Studio 2015 Version) und bei dem aktuellen 2016 Report Builder wird es die Möglichkeit geben, die Parameterleiste neu anzuordnen. Mit Drag and Drop kann man die Parameter aus dem Parameterbereich in der Parameterleiste platzieren. Neue Spalten oder Zeilen für die Parameter kann man in diesem Bereich sowohl löschen als auch erstellen.

    4. PowerPoint Export

    Mit den neuen SQL Server 2016 Reporting Services wird das Microsoft PowerPoint (PPTX) Format nativ unterstützt. Das heißt, es ist zukünftig keine Installation von ActiveX mehr notwendig.

    5. Neue Tree Map und Sunburst Diagrammtypen

    Sunburst und Tree Map sind einige der neuen Diagrammtypen, die mit dem SSRS 2016 Release kommen. Die Diagramme werden in einer höheren Auflösung (high DPI) dargestellt.

    Microsoft hat insgesamt sehr viele Investitionen in diese Technologie getätigt, von daher gehen wir davon aus, dass die Reporting Services auch in der Zukunft nicht durch alternative Werkzeuge abgelöst werden.